Enterale und parenterale Ernährung
Was versteht man unter künstlicher Ernährung?
Unter dem Oberbegriff „künstliche Ernährung“ werden die beiden
Ernährungsformen der enteralen und der parenteralen Ernährung
zusammengefasst.
Enteral bedeutet, den Darm betreffend. Der Patient kann sich
oral oder über eine Ernährungssonde, die im Magen oder im
Dünndarm endet, mit flüssigen Nährsubstraten (Trink- und
Sondennahrung) ernähren. Die parenterale Ernährung erfolgt unter
Umgehung des Magen-Darm-Traktes über einen peripher- oder
zentralvenösen Katheter direkt ins Blut.
Wann wird künstlich ernährt?
Die Indikation für eine künstliche Ernährung ist dann gegeben,
wenn aufgrund eines Krankheitsverlaufes eine Mangelernährung
droht oder bereits manifest ist.
Dies ist der Fall wenn:
1. der Patient über einen längeren Zeitraum hinaus nicht
genügend Nahrung auf normalem Wege aufnehmen kann, darf oder
will
2. Störungen in der Nahrungsverwertung vorliegen
3. in Zeiten eines erhöhten Nährstoffbedarfs (z. B. bei einer
Tumorerkrankung)
Die Vorteile der enteralen Ernährung gegenüber der parenteralen:
- natürliche physiologische Nährstoffzufuhr
- Ernährung der Darmschleimhaut
- Erhaltung der Funktionen des Gastro-Intestinal-Traktes
- Einfach in der Anwendung
- kostengünstiger und risikoärmer
Wann immer möglich, sollte eine künstliche Ernährung enteral
durchgeführt werden. Die enterale Ernährung nutzt die Motilität
und die physiologische Verdauungsfunktionen des
Magen-Darm-Traktes aus.
Wir beraten Sie gerne.
Produktabbildungen können abweichen.
Vertrauensservice
Betreuung durch unsere examinierten Krankenschwestern und Pfleger.Bei Fragen zu
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wenden Sie sich bitte an:
Sigrid Dautzenberg

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Enterale und parenterale Ernährungsberatung
Wir besprechen mit der Klinik und Ihrem Hausarzt:- welches Krankheitsbild vorliegt
- Art und Zugang der Ernährungssonde
- Ob eine Ernährungspumpe eingesetzt werden muss oder ob ein Schwerkraftsystem ausreicht
- Auswahl der Nahrung nach Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf
- Nach Kostenzusage durch Ihre Krankenkasse versorgen wir Sie vor Ort. Dazu weisen wir Angehörige sowie Pflegepersonal in die Handhabung mit der Pumpe, Überleitung und Nahrung ein.

